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21. November 2025

Netzwerkevent bei Röchling Industrial Haren am 19. November 2025

Wie Robotik und Künstliche Intelligenz den Mittelstand konkret unterstützen können – genau darum ging es bei der großen Netzwerkveranstaltung, die Röchling Industrial gemeinsam mit den Unternehmensnetzwerken der Ems-Achse, der IT-Achse, dem MEMA-Netzwerk und dem Kunststoffnetzwerk ausgerichtet hat.

Mehr als 120 Teilnehmende kamen in das Technikum in Haren – ein deutliches Zeichen dafür, wie relevant das Thema für die regionale Wirtschaft ist.
Röchling Industrial zählt mit über 950 Mitarbeitenden zu den wichtigsten industriellen Arbeitgebern der Region. Der Standort bot daher den idealen Rahmen, um praxisnah zu zeigen, welche Potenziale moderne Automatisierungstechnologien heute bereits bieten.

KIRIA-Projekt: Auszubildende entwickeln echte Lösungen
Ein besonderer Programmpunkt waren die Ergebnisse aus dem Projekt KIRIA, das die Robokind Stiftung in fünf Unternehmen der Ems-Achse begleitet.
Auszubildende und Ausbilder der Firmen Georg Utz, Neuenhauser Maschinenbau, Röchling Industrial und Neemann präsentierten Lösungsansätze, die sie selbst mit Robotik und KI in realen Produktionsprozessen erarbeitet haben.
Für ihr Engagement wurden sie als „KI-Botschafterinnen“ und „KI-Botschafter“ ausgezeichnet.
Leif Griga von der Robokind Stiftung betonte: Das Projekt läuft noch bis Anfang Januar 2027 und ist ausdrücklich auch für kleinere Betriebe offen.

Impulse aus der Praxis: „Die nächsten sechs Monate sind entscheidend“
Wie rasant sich KI-Modelle entwickeln und wie Firmen frühzeitig profitieren können, verdeutlichte KI-Berater Michael Berndt. Seine Kernaussagen waren klar:
• rechtzeitig starten
• einfache Abläufe zuerst automatisieren
• Mitarbeitende befähigen und Entwicklungszeit einplanen
Seine Einschätzung war deutlich:
„Wer jetzt nicht beginnt, wird vermutlich abgehängt.“

Podiumsdiskussion: Hohe Aktivität in der Region
Auch die anschließende Podiumsrunde zeigte, dass viele Unternehmen bereits auf dem Weg sind.
Eine Kurzumfrage ergab:
• 55 % haben erste Arbeitsschritte automatisiert
• 22 % verfügen über fortgeschrittene Automatisierung
Dietmar Telgenkämper, Global Technical Director bei Röchling Industrial, ordnete das Thema ein:
Automatisierung sei alternativlos, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, Fachkräfte zu entlasten und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Jelle De Rovere (Robojob) riet, mit stabilen, standardisierbaren Prozessen zu starten – und Mitarbeitende aktiv mitzunehmen: „Wenn die eigenen Leute daran glauben, dann schafft man das auch.“Leif Griga hob zudem hervor, wie motiviert viele Teams bereits sind – und wie groß die Chance ist, monotone Tätigkeiten durch Technologie deutlich zu reduzieren.

Anwendung live: Robotik, KI und außergewöhnliche Highlights
Viele konkrete Praxisbeispiele zeigten, wie Robotik heute schon eingesetzt wird:
• automatisiertes Be- und Entladen von CNC-Maschinen
• visuelle Qualitätskontrolle durch KI-Kamerasysteme
• automatisierte Handling-Prozesse in der Produktion
Besonders viel Aufmerksamkeit bekamen ein humanoider Roboter sowie ein Roboterdog – Technik, die eindrucksvoll demonstrierte, wie schnell sich das Feld entwickelt.
Eine Werksführung bei Röchling bot zusätzliche Einblicke in bereits realisierte Automatisierungen. Parallel präsentierten regionale Unternehmen ihre Lösungen rund um Robotik, KI und Automatisierung.

Netzwerken zum Abschluss
Der Nachmittag endete mit einem lockeren Austausch bei Pizza, Getränken und vielen Gesprächen – ein runder Abschluss für eine Veranstaltung, die gezeigt hat, wie groß die Dynamik in der Region beim Thema Robotik & KI ist.

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